23./24. April 2010
young dentists meeting – unschlagbar praxisnah
Must Have
Mittlerweile ist es für mich schon obligatorisch, das vorletzte Wochenende im April beziehungsweise im Oktober in meinem Kalender zu blocken – für das zweitägige „young dentists meeting“ in Bonn. Diesmal war es bereits meine dritte Teilnahme - es wird definitiv nicht meine letzte gewesen sein. Warum das so ist, ist leicht zu erklären.
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Während der Fortbildung
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Dr. Ute Salomon
|  | Da ein Zahnmedizinstudent alles über das „Löcher aufbohren“ und „Löcher zumachen“ lernt, aber nichts über BWL, und darüber, wie man dem Arbeitsalltag gerecht wird - geschweige denn eine Praxis führt -, wird traditionell bei der Veranstaltung der young dentists (yd²) ein Teil des Wochenendes der Ökonomie gewidmet: „Aus der Poleposition zur erfolgreichen Praxis“ lautete diesmal das Eröffnungsthema. Die Diplom-Kauffrauen Dr. Susanne Woitzik und Monika Brendel – beide tätig für den Freien Verband – machten uns fit im Umgang mit Betriebswirtschaftlicher Auswertung (BWA), Rentabilität und Liquiditätsrechnung.
Würstchen nach Gehirnschmalz
Nach der schweren Kost am Nachmittag, gab es dann bei einem geselligen Grillabend auch noch das eine oder andere Würstchen und Steak zu verdauen. Für Leib und Wohl wurde gesorgt. Gemeinsam mit den Referentinnen konnte man so den Tag ausklingen lassen und nebenbei auch noch Tipps aus der Betriebswirtschaftslehre aufschnappen.
Gestärkt von einem leckeren Frühstücksbuffet wurde am Samstag nach Endodontie (Thema im April 2009) und PA-Chirurgie (Thema im Oktober 2009) sehr praxisnah über Kinderzahnheilkunde referiert. Ein Zweig, der an den Unis oft viel zu spärlich abgehandelt wird. Dennoch müssen viele Assistenten – frisch im Berufsalltag angekommen – zunächst die kleinsten Patienten behandeln, ohne zu wissen, wie dies am besten und auch erfolgreich gelingt.
Dr. Uta Salomon aus Friedrichshafen hat sehr anschaulich, Interesse weckend und auf eine lockere, leichte Art einen praktischen Leitfaden über die Kinderzahnheilkunde an uns Teilnehmer weiter gegeben. Das Schöne daran: Man will und kann es direkt zum nächsten Arbeitstag anwenden. |
Motivation statt Regalhüter
Mein persönliches Resümee? Alles, was man Neues lernt, und nicht innerhalb von 72 Stunden umsetzt, packt man eh nicht mehr an. Bei vielen herkömmlichen Fortbildungen ist es tatsächlich so, dass die Skripte im Regal landen, das neue Wissen untergeht, weil es nicht praxistauglich ist.
Aus einem Seminar von yd² hingegen gehe ich jedes Mal motiviert heraus und bin es immer noch, wenn ich im Berufsalltag wieder angekommen bin. Ich freue mich jetzt schon auf den Herbst und das nächste Treffen in Bonn!
Viktoria zur Mühlen
Assistenzzahnärztin im zweiten Ausbildungsjahr |  | 
Beim gemeinsamen Abendessen
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| Hinter der Initiative yd² stehen die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und der Freien Verband Deutscher Zahnärzte. Beide Partner wollen en jungen Zahnmedizinern einen erfolgreichen Weg in die berufliche Zukunft erleichtern – um so mehr ist auch bei den Initiatoren die Begeisterung groß, dass young dentists auf fruchtbaren Boden stößt, wächst und gedeiht. Damit verbunden selbstverständlich der Dank an die unterstützenden Partner: Deutsche Ärzteversicherung, Straumann, Promodent, Wrigley, Curaprox, Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Springer Medizin Verlag, ZA - Zahnärztliche Abrechnungsgenossenschaft eG. |